Dienstag, 29. Oktober 2013

Erste Rezension zur "Heilanstalt" auf Amazon

Habe heute die erste Rezi zur "Heilanstalt" auf Amazon erhalten :)

Doppelten Grund zur Freude gibt die Tatsache, dass sie sehr positiv ausgefallen ist. Und eigentlich sind es zwei Rezensionen, denn es gibt bereits einen Kommentar, der den positiven Eindruck des Rezensenten bestätigt.

So langsam kommt Schwung in den Laden! ;)

Liebe Grüße

Simon

Zur Rezension

Montag, 28. Oktober 2013

Interview und Rezension zur "Heilanstalt"

Die ABS-Lese-Ecke hat mich zum Interview eingeladen.

Wir haben über die Entstehung meines Romans "Die Heilanstalt" gesprochen, über das kreative Schreiben im Allgemeinen, Selfpublishing, Marketing und künftige Buchprojekte.

Außerdem hat die ABS-Lese-Ecke eine Rezension zur "Heilanstalt" veröffentlicht.

Ich hoffe, ihr findet das Gespräch interessant und könnt dem Interview etwas abgewinnen :)

Viele Grüße

Simon

Zum Interview

Sonntag, 20. Oktober 2013

"Die Heilanstalt" - Signierte Exemplare

Sehr gern verschicke ich auch ein signiertes Exemplar meiner "Heilanstalt". Eine Nachricht über das Kontaktformular mit Angabe der Lieferanschrift genügt.

Neben meinen Namen schreibe ich alles ins Buch hinein, was ihr wollt. Ich bin für jeden Textwunsch offen ;-)

Natürlich eignet sich ein signiertes Taschenbuch auch als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für Bekannte und Verwandte - falls ihr jedes Jahr so ideenlos seid wie ich. 

Das Buch kostet 7,99 EUR (198 Seiten). Hinzu kommen 3 EUR Versandkosten.

Wer das Taschenbuch bestellt, bekommt das E-Book im gewünschten Format (mobi oder epub) gratis dazu.

Ich freue mich auf eure Anfragen!

Liebe Grüße
Simon




Freitag, 11. Oktober 2013

Roman "Die Heilanstalt" veröffentlicht!


Mein Roman "Die Heilanstalt" ist nun als Taschenbuch und als E-Book erhältlich. 

Der Weg zur Veröffentlichung war verdammt lang. Aber ich habe von vielen Menschen eine tolle Unterstützung erhalten. Besonders von +Hape Braun, der den aufwendigen Buchsatz übernommen und mir unendlich viel zum Thema "Selfpublishing" erklärt hat. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die mich so tatkräftig unterstützt haben!

Das Buch wird hoffentlich vielen Lesern Vergnügen bereiten. :)

Kostenlose Rezensionsexemplare gibt es in digitaler Form (mobi, epub oder pdf). Eine Anfrage über das Kontaktformular genügt. 

Viele Grüße

Simon


Genre: Dystopie

Umfang: 198 Seiten (Taschenbuchformat)

Klappentext: Patrick Baumgartner erwacht ohne Erinnerung in einer Heilanstalt. Alle Räume sind lichtdurchflutet und blitzen vor Sauberkeit. Doch Patrick spürt die unterschwellige Dunkelheit an diesem Ort und ahnt, dass im Verborgenen eine lebensbedrohliche Gefahr lauert. Die Menschen wirken betäubt, ihre Augen sind getrübt. Nur die Patientin Melanie Kahlbach besitzt einen klaren Blick und kennt das Geheimnis, das sich hinter der „Heilung“ verbirgt. Patrick bleibt nicht viel Zeit, um seine Erinnerung wiederzuerlangen und den Fängen der Heilanstalt zu entkommen. Nicht nur sein eigenes Leben steht auf dem Spiel; denn Patrick befindet sich nicht zufällig an diesem Ort.



Kauflinks:

E-Book (Amazon)

E-Book (beam)

Taschenbuch (Amazon)

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Roman „Die Heilanstalt" - Kostenlose Rezensionsexemplare

In Kürze wird mein erster Roman „Die Heilanstalt“ als Taschenbuch und als E-Book erscheinen.

Gern schicke ich jedem, der Interesse hat, ein kostenloses Exemplar als mobi,  epub oder pdf. Im Gegenzug bitte ich nur um eine Rezension, die nicht lang sein muss. 

Eine Anfrage über das Kontaktformular oder ein Kommentar auf diesen Post genügt (bitte das gewünschte Dateiformat angeben).


Genre: Dystopie

Umfang: 198 Seiten (Taschenbuchformat)

Klappentext:

Patrick Baumgartner erwacht ohne Erinnerung in einer Heilanstalt. Alle Räume sind lichtdurchflutet und blitzen vor Sauberkeit. Doch Patrick spürt die unterschwellige Dunkelheit an diesem Ort und ahnt, dass im Verborgenen eine lebensbedrohliche Gefahr lauert. Die Menschen wirken betäubt, ihre Augen sind getrübt. Nur die Patientin Melanie Kahlbach besitzt einen klaren Blick und kennt das Geheimnis, das sich hinter der „Heilung“ verbirgt. Patrick bleibt nicht viel Zeit, um seine Erinnerung wiederzuerlangen und den Fängen der Heilanstalt zu entkommen. Nicht nur sein eigenes Leben steht auf dem Spiel; denn Patrick befindet sich nicht zufällig an diesem Ort.

Leseprobe:

„Hat Ihnen der Tee gemundet, Herr Baumgartner?“
Die Stimme war ein fernes Echo, und die Worte hallten erst einige Male in seinem Verstand wider, ehe er ihre Bedeutung erfasste.
„Ja, danke“, sagte er müde. „Allerdings ist mein Name nicht …“
„Legen Sie Ihre Schuhe und die Kleidung bitte auf das Band und gehen Sie dann durch die Kontrolle.“
Er fasste sich an die Schläfe. Ihn plagten keine Kopfschmerzen, aber seine Gedanken schleppten sich träge durch den Verstand, und sein Gedächtnis war wie mit einer schleimigen Substanz verklebt. Nicht einmal sein eigener Name wollte ihm einfallen. Er rieb sich die Augen und blickte die Frau an, die vor dem Band saß und seinen Blick ungeduldig erwiderte. Sie war blass, jung und mager. Sie wirkte schläfrig, dunkle Ringe standen ihr unter den Augen … und ihre Augen …
„Würden Sie bitte fortfahren, Herr Baumgartner! Sie wollen doch nicht die anderen Gäste warten lassen!“
Er wandte sich um, aber sah hinter sich niemanden; nur die Rolltreppe, die surrend nach unten lief und ihn hierher geführt hatte.
„Entschuldigen Sie“, hauchte er. „Mir ist unwohl.“
Er bückte sich und zog stöhnend die Stiefel von den Füßen. Dann legte er sie auf das Band, das daraufhin quietschend anlief und das Schuhwerk in einen rechteckigen Durchleuchtungsapparat beförderte. Er schüttelte benommen den Kopf und wollte durch die Kontrolle gehen.
„Bitte auch die Kleidung!“, rief die junge Frau.
Na, hören Sie mal!, wollte er protestieren. Aber seine Zunge klebte am Gaumen, und seine Lippen waren wie versiegelt. Er verzog das Gesicht und fasste sich wieder an die Schläfe. Dann entledigte er sich des Mantels und der Stoffhose und legte die Kleidung auf das laufende Förderband. Nur in Unterhose schleppte er sich durch das Kontrolltor. Der Alarm blieb stumm und die Warnlampe über dem Tor dunkel.
„Danke, Herr Baumgartner.“
Noch einmal sah er die Frau an. Sie wirkte zerstreut, wie weggetreten. Tiefe Falten von Müdigkeit durchfurchten ihr Gesicht, und in ihren Augen stand … ihre Augen waren …
Er senkte den Kopf und fühlte einen Schwindel über sich hereinbrechen. Zitternd streckte er einen Arm nach Halt aus, fand keinen und schwankte zwei Schritte zur Seite.
„Ah, Herr Baumgartner, ich grüße Sie! Wir haben Sie schon erwartet. Mein Name ist Gabriel von Wallenstein. Ich bin Ihr Therapeut.“
Er hob den Blick und sah vor sich eine verschwommene Silhouette; einen Augenblick später erkannte er in ihr einen lächelnden Mann mit dünnem Haar und grauem Schnurrbart. Sein Kittel war strahlend weiß und fiel wie ein Vorhang auf die Schuhe. Sein Gesicht war von zarter Mimik. Aber seine Augen …
„Mein Name ist nicht …“
Er brach ab und strauchelte vorwärts.
„Oh, na Vorsicht!“, rief der Mann im weißen Kittel und hielt ihn lachend fest. „Sie sind bestimmt erschöpft von der langen Reise. Kommen Sie, ich begleite Sie auf Ihr Zimmer. Es wird Ihnen gefallen, das verspreche ich. Aber ziehen Sie zuvor doch bitte einen unserer Bademäntel an. Wir wollen doch keine Erkältung riskieren, nicht?“
Der Mann schmunzelte liebevoll und hielt ihm ein weißes Bündel Kleidung hin.
Wo sind meine Sachen?, wollte er fragen. Aber seine Zunge war taub und brachte keine Silbe zustande. Er nahm das Bündel widerwillig entgegen und betrachtete es mit müdem Blick. Kurz darauf entfaltete er es, zog den Bademantel über und band sich den dazugehörigen Gürtel um die Taille. Zuletzt schlüpfte er in ein Paar weißer Pantoffeln.
„Ruhen Sie sich erst einmal eine Nacht lang aus, Herr Baumgartner, und Sie werden sich fühlen wie neugeboren. Glauben Sie mir, viele unserer Patienten müssen sich erst an unsere Luft gewöhnen. Ja, manchen ging es schon schlechter als Ihnen.“
Der Mann nahm ihn an der Hand und führte ihn durch eine Flügeltür in einen großräumigen Speisesaal. Dort hingen prunkvolle Kronleuchter an der Decke, und mindestens dreißig runde Tische, jeweils von vier hölzernen Stühlen umgeben, standen vor einem leeren Buffettisch.
„Frühstück beginnt um sieben, Mittagstisch ab zwölf, Abendbrot um sechs. Seien Sie unbesorgt, wir werden Sie rechtzeitig wecken.“
Der Mann umklammerte die Hand seines neuen Patienten, als fürchtete er, er könnte sich losreißen und flüchten. Doch dieser versuchte stattdessen den Eiter zu durchdringen, der sein Gedächtnis verklebte.
„Thomas … wo bist du …“
Der Mann im weißen Kittel verzog das Gesicht, als hätte er Zahnschmerzen.
„Entspannen Sie sich, Herr Baumgartner! Akklimatisieren Sie sich! Morgen schon werden Sie sich fühlen wie ein Fisch im Wasser.“
Der Therapeut versuchte offenbar zu lächeln, doch es wollte ihm nicht recht gelingen. Sein Gesicht wirkte verkrampft, als würde ihn eine Fliege ärgern. Er setzte seinen Gang merklich beschleunigt fort und zog seinen Patienten unsanft an der Hand mit. Dieser ließ sich vorwärts zerren, bis sie eine weitere Flügeltür erreichten, über der eine römische Eins stand.
„Abteilung Eins. Hier ist vorübergehend Ihr neues Zuhause, Herr Baumgartner, bis Sie so weit sind, in Abteilung Zwei umzusiedeln. Aber immer alles der Reihe nach.“
Der Mann lächelte, diesmal wieder glaubhaft freundlich, und stieß die Flügeltür mit der freien Hand auf. Jenseits erstreckte sich ein langer Flur, der an beiden Seiten in regelmäßigen Abständen hölzerne Türen hatte. Auch hier war alles weiß: der Teppich, die Tapete, die Decke. Er glaubte, schneeblind zu werden. Der Kittelträger schmunzelte, als hätte er seinen Gedanken gelesen.
„Zugegeben, dieses farblose Einerlei ist nicht besonders reizvoll. Aber wir wollen doch keinen gefährlichen Schmutz übersehen, nicht wahr?“
Kalte Schweißperlen standen ihm auf der Stirn. Nach wie vor wollte er in sein blockiertes Gedächtnis vordringen …
Tho… Thom…
… aber es fiel ihm immer schwerer.
Eine scheinbare Ewigkeit liefen sie den Flur hinab, bis der Mann endlich vor einer Tür stehen blieb.
„Zimmer 137, da wären wir. Wenn Sie einmal Ihren Daumen hier drauf drücken würden?“
Der Therapeut deutete auf eine rot leuchtende Fläche unterhalb der Türklinke. Anstatt zu reagieren, starrte sein Patient nur abwesend vor sich hin. Jede Faser seines Körpers, vor allem aber seines Geistes, schien wie gelähmt.
„Ach, Herr Baumgartner!“
Der Mann nahm lachend seine Hand und presste den fremden Daumen auf die leuchtende Fläche. Ein elektronisches Piepsen ertönte, worauf ein Schloss aufsprang und sich das rote Leuchten zu einem grünen wandelte.
„Na, bitte. Das klappt ja reibungslos! Nun einfach die Klinke herunterdrücken und die Tür nach vorn aufstoßen.“
Diesmal wartete der Therapeut nicht ab und tat es gleich selbst. Das Zimmer, in das er seinen Patienten schob, war spartanisch, aber liebevoll eingerichtet. Ein schmales Bett stand in der Mitte, daneben eine Kommode und eine Vase mit Rosen. Links hinter der Eingangstür war ein Schrank neben einem Waschbecken, über dem ein ovaler Spiegel angebracht war. Rechts neben dem Bett offenbarte eine zur Hälfte geöffnete Tür einen Ausschnitt des Badezimmers, in dem sich Toilette und Dusche befanden. Auch hier war alles weiß – sogar die Rosenblüten – und in vorbildlicher Sauberkeit. Das Zimmer war fensterlos, doch strömte durch eine Deckenbelüftung frische Luft, die er gierig in seine Lungen sog.
„Nun dann, es ist spät, Herr Baumgartner. Ich lasse Sie jetzt allein, damit Sie sich in Ruhe zu Bett begeben können. Alle notwendigen Toilettenartikel finden Sie im Badezimmer.“
Ja, danke, wollte er sagen. Doch seine Zunge war nach wie vor leblos. Seine Zähne bissen aufeinander, und sein Mund blieb geschlossen.
„Oh, ehe ich’s vergesse“, sagte der Mann im weißen Kittel, der sich bereits zum Hinausgehen gewandt hatte. „Trinken Sie vor der Nachtruhe einen Becher unseres Tees, Herr Baumgartner, und Sie werden schlafen wie ein Murmeltier und träumen wie im siebten Himmel. Glauben Sie mir, Geheimrezept des Hauses!“
Der Therapeut zwinkerte ihm zu und zog dann leise die Tür hinter sich zu.
Er stand orientierungslos im Zimmer und besaß nicht einmal mehr die Kraft, sich genauer umzusehen. Nach einer Weile gelang es ihm, vor den Spiegel zu treten und in sein bleiches Gesicht zu blicken. Er beugte sich vor und betrachtete seine Augen. Angesichts seiner Müdigkeit erwartete er sie blutunterlaufen. Doch seine blaue Iris war von hellem Weiß umgeben.
Sein Blick senkte sich auf die Kanne, die am Waschbecken neben einem weißen Becher stand. Schlafwandlerisch griff er hin und schenkte sich ein. Eine türkisfarbene Flüssigkeit ergoss sich in den Becher … ihr Anblick raubte ihm die Sinne; sein Blick verlor sich in ihrer Tiefe. Mit Augen, die schon nicht mehr seine waren, begann er zu trinken.