Dienstag, 31. Dezember 2013

Über 100 E-Books im Dezember - Danke!

Das Jahr geht zu Ende mit einem ganz besonderen Ereignis, das mich sehr glücklich macht und das ich gern mit Euch teilen möchte: "Die Heilanstalt" wurde im Dezember über 100 Mal als E-Book heruntergeladen! 

Als ich den Roman im Oktober veröffentlicht habe, hätte ich gelacht, wenn mir jemand vorhergesagt hätte, dass ich noch in diesem Jahr innerhalb eines Monats den dreistelligen Verkaufsbereich erreichen würde. Nun ist es passiert, und Ihr hättet mir keinen schöneren Jahresabschluss bescheren können.

Ja, Ihr! Denn hinter jedem Verkauf steht einer von Euch, ein neugieriger Leser, der interessiert genug war, mein Buch lesen zu wollen. Insgesamt sind nun fast 300 Kopien meiner "Heilanstalt" im Umlauf, und die Geschichte erwacht in Eurer Fantasie zu immer neuem Leben. Denn ein Text entfaltet sich nur in der Vorstellungskraft der Leser; es macht keinen Unterschied, ob ein Buch unbeachtet in einer Schublade verstaubt oder gar nicht erst geschrieben wird. Nicht in den toten Buchstaben, sondern in der kollektiven Fantasie der Leser liegt die wahre Zauberkraft. Aus ihr entstehen die besonderen Gefühle, die uns beim Lesen einer Geschichte verbinden. Die Fähigkeit zu träumen und die Grenzen der Realität zu sprengen, macht uns zu Menschen. Wenn wir unsere Vorstellungskraft und Träume verlieren, verlieren wir auch unsere Seele. Dies ist die wichtigste Botschaft meines Romans, der mit dem Kapitel "Der Traum vom Licht" endet. 

Inzwischen gibt es auf Amazon 18 Rezensionen mit einer Gesamtnote von 4,4 von 5 Sternen. 

Vielen Dank, dass Ihr meiner Geschichte durch Eure Fantasie Leben einhaucht und so großen Gefallen an meinem Roman findet!

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass all Eure Träume und Wünsche für 2014 in Erfüllung gehen. 


Freitag, 20. Dezember 2013

Interview auf "Bücherträumerei"

Die sympathische Buchbloggerin Susann Walter alias Suselpi hat mich auf ihrem Blog "Bücherträumerei" zum Interview gebeten, nachdem sie meinen Roman "Die Heilanstalt" gelesen und besprochen hat.

Die Rezension findet ihr hier

Wir haben über das kreative Schreiben, Verlage, Selfpublishing und den gesellschaftskritischen Aspekt meines Romans gesprochen. Dabei sind wir auch näher auf das Kernthema der "Heilanstalt" eingegangen - dem Gegensatzpaar von schönem Schein und trostloser Wahrheit - und haben hinterfragt, wofür der "Tee" im wirklichen Leben stehen kann.

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Interview und im Voraus schöne Weihnachtstage! :)

Zum Interview

Mittwoch, 18. Dezember 2013

11 Fragen - 11 Antworten

Die befreundete Autorin Sina Müller hat mir 11 Fragen gestellt. 
Hier sind meine Antworten. :)

1. Wenn Du das Jahr 2013 mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären es?

Buchveröffentlichung, Umzug, GroKo.

2. Welchem Genre würdest du dein Leben zuordnen (Krimi, Drama, Komödie …) und warum?

Ich würde sagen: Biografie :) Spaß beiseite. Um ehrlich zu sein, halte ich mein Leben für so ruhig und unspektakulär, dass es als Stoff für ein Buch kaum geeignet wäre und sich somit auch keinem gängigen Genre zuordnen ließe.

3. Wenn du für einen Tag der Protagonist in einem Roman sein könntest, welcher wäre es und warum?

Roland von Gilead aus Stephen Kings Fantasy-Zyklus „Der Dunkle Turm“. Einen Tag lang als cooler, furchtloser Revolvermann durch eine postapokalyptische Welt zu pilgern, hätte was. Am liebsten im ersten Band auf der Suche nach dem Mann in Schwarz.

4. Was nimmst du dir für 2014 vor?

2014 möchte ich meinen ersten Roman überarbeiten und in zwei Bänden herausgeben. Außerdem ist es mein Ziel, bis zu meinem 30. Geburtstag am 18. November 2014 meinen dritten Roman fertigzustellen.

5. Welches Buch hat dich am meisten beeinflusst?

Das dürfte George Orwells „1984“ gewesen sein. Eines der ergreifendsten und erschreckendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Seitdem habe ich ein Faible für Dystopien, was sich unschwer an meinem Roman „Die Heilanstalt“ erkennen lässt.

6. Welcher Song/Musikstück hat dich in deinem Leben am meisten berührt?

Es gibt viele Songs und Musikstücke, die mich sehr berühren und die ich mir immer wieder gern anhöre. Daher fällt es mir schwer, mich auf ein einziges festlegen. Aber wenn ich bis zum Ende meines Lebens nur noch ein Musikstück hören dürfte, wäre es der zweite Satz von Mozarts 23. Klavierkonzert.

7. Wenn du dein Leben in einem einzigen Gemälde festhalten müsstest, in welchen Farben würdest du malen? 

Da mein Leben, wie schon gesagt, bislang in eher ruhigen Bahnen verlaufen ist, wären es überwiegend blaue Farbtöne. Das ist ohnehin meine Lieblingsfarbe.

8. Wenn Dir eine gute Fee drei Wünsche erfüllen würde, welche wären es?

Eigentlich wünsche ich mir nur eins: Zeit und Ruhe zum Schreiben. Das klingt bescheiden, ist aber in der Realität eine seltene Kostbarkeit.

9. Welche Menschen haben dich in 2013 am meisten beeinflusst?

Überwiegend bereits Verstorbene: Ich habe mich längere Zeit mit Kants Philosophie beschäftigt, die mich sehr beeindruckt hat, habe mir (endlich!) Tolkiens „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ zu Gemüte geführt, zwei Werke, die mein Schreiben bestimmt nachhaltig prägen werden, und habe mich – so wie in jedem Jahr – von Mozarts unglaublicher Produktivität inspirieren und leiten lassen, auch wenn eine Nachahmung praktisch unmöglich ist. Hinzu kommt Chopin, dessen Nocturnes mir immer eine große Inspiration beim Schreiben sind. Die meisten meiner Vorbilder haben in vergangenen 
Jahrhunderten gelebt.

10. Wie sieht dein Traumurlaub aus? Einsam am Strand? Party mit Freunden? Städtereise? 

Am Strand halte ich es kaum länger als eine Woche aus, erst recht nicht einsam. Ich bin eher unternehmungslustig veranlagt und mag Städtereisen.

11. Welcher Wettertyp bist du? Sonne? Regen? Sturm?

Grundsätzlich bevorzuge ich sonnige Tage, da mir das helle Licht guttut. Aber ein stürmischer Regentag kann auch ein inspirierendes Naturereignis sein.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Video-Rezension zur "Heilanstalt"

Im Zuge der Lovelybooks-Leserunde hat sich eine Teilnehmerin die Mühe gemacht, eine Video-Rezension zu meinem Roman "Die Heilanstalt" zu erstellen. Das war für mich etwas ganz Besonderes, worüber ich mich sehr gefreut habe. :)

Sie spricht über eine Viertelstunde lang über das Buch und bewertet den Inhalt, den Schreibstil, die Figuren, das Cover, den Buchsatz und vieles mehr.

Sie findet den Roman sehr spannend und betont mehrmals, dass sie ihn nicht mehr weglegen konnte. Außerdem lobt sie das schriftstellerische Niveau. Ein tolles Fazit, das mich ein bisschen in Verlegenheit gebracht hat. ;)

Vielen lieben Dank an die Rezensentin für dieses aufwendige Video!

Zur Video-Rezension

Wer einmal einen Blick auf die sehr aktive Leserunde werfen möchte: Zur Leserunde (Vorsicht Spoiler!)

Sonntag, 1. Dezember 2013

100 verkaufte E-Books der "Heilanstalt" - Danke!

Heute wurde das 100. E-Book meines Romans "Die Heilanstalt" erworben.

Auf diesen Erfolg bin ich sehr stolz und möchte mich bei allen Leserinnen und Lesern ganz herzlich für ihr Interesse und ihre Unterstützung bedanken.

Als ich mein Buch vor weniger als zwei Monaten veröffentlicht habe, hatte ich Zweifel, ob sich überhaupt jemand für meine Geschichte interessieren würde. Der Zweifel ist der größte Feind des Autors. Beim Schreiben nagt er beständig an ihm und hemmt seine Kreativität und Inspiration. Je weiter das Manuskript heranreift und Gestalt annimmt, desto bedrängender werden die Fragen: "Ist mein Text wirklich gut?", "Kann ein fremder Leser meine Ideen nachvollziehen?", "Ist meine Geschichte logisch und spannend?"
Immer wieder stellt ein Autor seine Arbeit auf den Prüfstand und ist furchtbar unsicher, ob sie etwas taugt und anderen ebenso viel Spaß macht wie ihm selbst.

Der Zweifel vergeht erst mit dem Lob der Leserinnen und Leser. Davon habe ich in den letzten Wochen eine Menge erhalten, wofür ich unendlich dankbar bin. Ich habe wenig bis nichts erwartet, doch nun befinden sich 100 digitale Kopien auf fremden Lesegeräten, und auf Amazon gibt es bereits acht Rezensionen mit einer Gesamtwertung von 4,4 von 5 Sternen. Über dieses tolle Feedback bin ich sehr glücklich.

Liebe Leserinnen und Leser der "Heilanstalt",

Euer Interesse an meiner Geschichte ist meine Bestätigung für die harte Arbeit, die Gewissheit, dass die Mühe sich gelohnt hat. Dank Eurer positiven Aufnahme meines Romans habe ich den Mut und die Lust, weitere Bücher zu schreiben. Ein neues Projekt ist bereits in Planung.

Vielen Dank an alle, die zum Erfolg meines Buches beigetragen haben und immer noch beitragen!

Liebe Grüße

Simon