Montag, 31. März 2014

500 verkaufte E-Books der Heilanstalt!

Heute wurde mein Roman "Die Heilanstalt" zum 500. Mal als E-Book heruntergeladen!

Wow - das ist ein super Erfolg, über den ich mich wahnsinnig freue! Bei allen Leserinnen und Lesern möchte ich mich ganz herzlich für ihr Interesse an meinem Buch bedanken. Inzwischen gibt es auf Amazon 38 Rezensionen mit einer tollen Gesamtwertung von 4 von 5 Sternen. Viele haben mich auch persönlich kontaktiert und mir sehr schöne Feedbacks zukommen lassen. Außerdem haben sich sogar einige Buchhandlungen bei mir gemeldet, um "Die Heilanstalt" zu ordern. Offenbar gibt es also Menschen da draußen, die gezielt nach meinem Roman fragen. Das ist ein großartiges Gefühl.

Als ich mein Buch im Oktober des letzten Jahres veröffentlicht habe, habe ich mit einer viel geringeren Resonanz gerechnet. Schon 100 verkaufte E-Books hätte ich als Erfolg empfunden. Außerdem war ich sehr unsicher, wie der Roman ankommen würde. Nun weiß ich, dass die überwiegende Zahl der Leserinnen und Leser großen Gefallen an der Geschichte findet und sich schon auf weitere Bücher von mir freut. Ich verspreche, es wird sie geben. :)

Momentan überarbeite ich den zweiten Teil meines Romans "Wächter der Erinnerungen". Der erste Teil "Das Band der Freundschaft" ist bereits seit letzter Woche als E-Book in allen großen Shops verfügbar, unter anderem auf Amazon und beam-ebooks. Auf dieses Buch bin ich auch sehr stolz und glaube, dass viele sagen werden, es sei besser als "Die Heilanstalt" - wenn auch anders. 

Ich wünsche euch allen eine erfolgreiche und sonnige Woche! :)

Viele Grüße

Simon








Mittwoch, 26. März 2014

Teaser-Ausschnitte "Wächter der Erinnerungen"

Als kleinen Teaser für meinen neuen Roman "Wächter der Erinnerungen" möchte ich euch gern zwei Ausschnitte vorstellen, die nicht in der Leseprobe enthalten sind. Ich hoffe, sie gefallen euch. :)


Ausschnitt 1:

Von Anfang an vermutete ich hinter seinem schweigsamen Wesen einen Reichtum ungehobener Schätze. Jenseits seiner Trauer lagen tiefgründige Gedanken und eine außergewöhnliche Vorstellungskraft.
Im Frühling des folgenden Jahres, etwa sieben Monate nach meinem ersten Besuch bei den Dorners, führte Kevin mich zum einzigen Ort, an dem seine schwermütige Seele für kurze Zeit aufatmete: Den Weizenfeldern am Rande Bad Kallingens, die sich wie ein goldener Ozean vor dem Fuß eines Hügels erstreckten.
Dort entfaltete er sein wahres Wesen und verwandelte sich in einen bemerkenswert gesprächigen Jungen. Was ich immer schon geahnt hatte, zeigte sich endlich: Kevin besaß einen scharfen Verstand und eine blühende Phantasie. Er drang tief in sein Unterbewusstsein und brachte geistreiche Ideen hervor. Seine Intelligenz übertraf die aller anderen Kinder in unserer Klasse, und seine Kreativität war bewundernswert. Besonders deutlich erinnere ich mich an einen milden Sonntag, einige Jahre nach unserem ersten Ausflug zu den Feldern, als er mich wie so oft an seinen Gedanken teilhaben ließ.
„Glaubst du eigentlich an Gott?“
Diese Frage war mir spontan in den Sinn gekommen; ich hatte sie gestellt, ohne mir viel dabei zu denken. Kevin lag mit hinter dem Kopf verschränkten Armen zwischen wehenden Weizenhalmen und sah zum Himmel auf, an dem vereinzelt Wolken vorüberzogen.
„Denkst du im Ernst, ich würde an einen allmächtigen Gott glauben, nachdem Mama …“, er stockte und sah mich betroffen an. Der Schmerz in seinen Augen war so tief, dass mir schwindelig wurde. Betreten senkte ich den Blick und spürte, dass ich errötete.
„Aber du musst doch an irgendetwas glauben“, sagte ich schüchtern. „Gibt es denn nichts, was dir etwas bedeutet?“
Kevin richtete sich auf, ging in die Hocke und legte seine Arme auf die Oberschenkel. Eine Bö warf sein brünettes Haar zurück, und die Weizenhalme schwankten unruhig hin und her.
„Ich suche nach der Letzten Wahrheit“, sagte er. „Ich möchte wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält.“
Ich verstand nicht, was er meinte. Er bemerkte es und sah mich an; ein unermesslicher Ideenreichtum glänzte in seinen braunen, feuchten Augen.
„Wir sind alle wie die Fliegen“, sagte er.
„Wie die Fliegen?“ Ich lächelte. Aber Kevins Miene blieb ernst.
„Einmal habe ich eine Fliege beobachtet, die immer wieder gegen einen Spiegel flog“, begann er. „Sie glaubte, in die Ferne zu schauen und eine andere Fliege zu sehen. Aber in Wahrheit sah sie nur sich selbst im Abbild ihrer eigenen Welt. Sie verstand es nicht und flog in ihrem Irrtum immer weiter gegen den Spiegel, bis sie starb.“
Ich versuchte, ihm zu folgen, und schloss die Augen, um mir all das besser vorzustellen.
„Wir entwickeln uns weiter und betreiben Fortschritt“, fuhr Kevin fort. „Wir bilden uns viel auf unsere Wissenschaften ein und glauben, das Universum zu entschlüsseln. Aber wir erfahren nichts über die kosmische Ordnung, auf der alles beruht. Wir sind nicht mehr als jene Fliege, die immerfort gegen den Spiegel fliegt, weil sie die Wahrheit nicht begreift, die vor ihr liegt.“
Das Lächeln auf meinen Lippen war verschwunden; mit großen Augen hörte ich weiter zu.
„Als ich die Fliege beobachtete, stand ich über ihr und begriff die Wahrheit, die ihr verschlossen blieb. Es gibt also verschiedene Stufen der Erkenntnis. Ich möchte die höchste Stufe erklimmen, von der aus man auf alles hinabblickt und die Letzte Wahrheit erkennt. Darin besteht für mich der Sinn des Lebens.“
„Warum willst du unbedingt diese höchste Stufe erklimmen?“, fragte ich.
Kevin sah mich wieder an; in seinem Blick stand der tiefe Schmerz, der ihn seit dem Tod seiner Mutter wie ein Schatten begleitete.
„Weil dort jene Wesen leben, für die wir wie die Fliegen sind“, sagte er. „Sie sind die Einzigen, die mir helfen können, wieder glücklich zu sein. Es gibt einen Ort, der voll Harmonie und heller Farben ist. Einen Ort, erfüllt von ihrer Kraft. Eines Tages werde ich ihn finden, und ihre Lichter werden mich heilen.“

Kevin erhob sich und sah den Hügel hinauf, auf dem die alten Birken des Waldrandes aufragten. In seinem Gesicht spiegelte sich eine flehende Sehnsucht, als würde er dort oben die Erlösung seiner Seele vermuten.



Ausschnitt 2:

Der Herbst kam und tauchte das Laub in solch glühendes Rot, dass die Welt zu brennen schien.
An einem Sonntagnachmittag fuhr ich mit Kevin wieder einmal zu den Weizenfeldern am Rande der Stadt, wo wir schon so viele tiefgründige Gespräche geführt hatten.
„Gefühle sind der Antrieb unserer Seele“, sagte mein Freund an jenem Tag. „Ohne sie würde das Leben in sich zusammenfallen wie ein maroder Turm.“ Er sah mich erwartungsvoll an. „Welches Gefühl hältst du für das Höchste von allen?“
Ich senkte den Blick und zuckte mit den Schultern. Kevin grinste, da ich errötete. „Warum sprichst du sie nicht einfach an, Daniel?“
Er suchte Augenkontakt, um in meine Innenwelt vorzudringen. Doch ich wich seinem Blick aus und starrte in die Ferne. „Wen meinst du denn?“, fragte ich betreten.
Kevin prustete. „Hör schon auf, du bist total in sie verknallt! Seit Monaten bekommst du kaum noch etwas vom Unterricht mit, weil du sie den ganzen Tag mit verträumtem Blick anstarrst.“
Ich spürte, dass mir noch mehr heißes Blut ins Gesicht schoss. „Keine Ahnung, wovon du redest! Ich interessiere mich überhaupt nicht für Nadine. Sie ist …“
Ich verstummte, als mir bewusst wurde, dass Kevin ihren Namen gar nicht genannt hatte. Mein Freund warf den Kopf in den Nacken und lachte herzhaft. Er wusste genau, was in mir vorging, so wie ich es immer von ihm gewusst hatte.
„Ich kann sie nicht ansprechen“, sagte ich so leise, dass meine Stimme kaum das Seufzen des Windes übertönte. Trotzdem verstand Kevin jedes Wort.
„Vielleicht empfindet sie für dich genauso viel wie du für sie“, meinte er. „Stell dir vor, ihr könntet das glücklichste Paar an unserer Schule sein. Aber es scheitert daran, dass ihr euch nicht traut, aufeinander zuzugehen. Was hast du zu verlieren?“
Meine Wangen glühten. „Ich … kann das einfach nicht, okay?“
Zum ersten Mal erwiderte ich Kevins Blick. Sofort drang er in meine Gedanken und erkannte die Angst, die mich lähmte. Kevin kniete hinter mir nieder und verdeckte mit beiden Händen meine Augen. Ein sonderbares Kribbeln erwachte in mir, wie leichte Elektrizität. Und dann hörte ich seine Stimme … nicht mit den Ohren, sondern tief im Herzen.
Stell dir vor, du gehst immer nur den einfachen Weg. Das Leben klopft ans Tor, doch aus Angst öffnest du nicht.
In Gedanken sah ich das Bild eines grünen Holztors, vor das sich wie von Geisterhand ein schwerer Balken legte.  
So vergehen Wochen, Monate und Jahre, die niemals wiederkehren.
Die grüne Farbe blätterte vom Tor ab, das Holz wurde rissig und war bald ganz von Spinnweben überdeckt.
Nach Jahrzehnten blickst du in den Spiegel und entdeckst dort ein greises Gesicht. Die Haut ist schlaff und runzlig, die Augen sind müde und leer. Erschrocken siehst du näher hin und erkennst, dass du der Mann im Spiegel bist. 
Ein großer Spiegel erschien vor mir. In seinem Widerschein sah ich das Gesicht eines Greises, in dem ich meine eigenen Züge erkannte: die etwas zu spitze Nase, die leicht abstehenden Ohren, der schmale Mund. Die Haut hing herab, die Tränensäcke waren geschwollen und die Augen ohne Gefühl und Erinnerungen. Mir war zum Weinen zumute.
Kurz bevor dein Herz versagt, zerschlägst du den Riegel und öffnest das Tor zum Leben. Auf der anderen Seite erblickst du einen weiten, goldenen Strand und ein blaues Meer, das am Horizont mit dem Himmel verschmilzt. Möwen kreisen über den rauschenden Wellen, und ein roter Sonnenuntergang taucht die Welt in glühendes Licht. Doch der Strand ist menschenleer und ohne Fußspuren; dein Leben ist ganz unberührt.
Der Ort, den ich in meinen Gedanken erblickte, war von überwältigender Schönheit. Doch mein Herz war schwach, und meine Sinne waren stumpf; meine Zeit war fast vorüber. An meinem faltigen Gesicht liefen Tränen hinab. Nichts wünschte ich mir sehnlicher, als in meine Jugendjahre zurückzukehren und den Balken vom Tor des Lebens zu reißen. Ich wollte lieben und lachen, weinen und trauern, wollte die Gesamtheit aller menschlichen Gefühle in meine Seele saugen, ehe es zu spät war.
„Sieh hin“, sagte Kevin.

Er nahm die Hände von meinen Augen, und die Verbindung zwischen uns erlosch. Zaghaft sah ich an mir herab und lachte, als ich meine glatte Haut erblickte. Bei allem Glück dieser Erde, ich war wieder jung und hatte mein ganzes Leben noch vor mir. Ich konnte das Tor öffnen und zu jenem weiten Strand hinausrennen; ich fühlte mich wie neugeboren und mit einer zweiten Chance gesegnet. Erstaunt drehte ich mich zu Kevin um und fiel ihm dankbar um den Hals. Ich wusste nicht, was mein Freund getan hatte und wie er es getan hatte. Ich wusste nur, er hatte in mir den Mut zum Leben erweckt.


"Wächter der Erinnerungen" erhaltet ihr auf Amazon und beam-ebooks für nur 2,99 EUR. :) 

Liebe Grüße

Simon

Sonntag, 23. März 2014

Schachtelsätze

In meinem letzten Beitrag bin ich der Frage nachgegangen, was man unter Stil versteht, und habe angerissen, was einen guten und klaren Stil auszeichnet. 

Ich habe folgende Grundregel formuliert: Fasse dich kurz und drücke dich einfach und verständlich aus. 

Sprachliche Eigenarten, die den Lesefluss und das Textverständnis beeinträchtigen, sind (mitunter) Schachtelsätze, Substantivierungen, (vorangestellte) Adverbien, (semantisch blasse) Adjektive, Füllwörter, gestelzte Formulierungen und ungewöhnliche Satzstellungen. 

Über Füllwörter habe ich bereits einen Beitrag verfasst. Heute möchte ich mich den berühmt-berüchtigten Schachtelsätzen zuwenden, mit denen Autoren immer wieder ihre Leser quälen. 

Was sind Schachtelsätze und warum sind sie so typisch für die deutsche Sprache?

Der (Sprach-)Philosoph August Wilhelm Schlegel (1767 – 1845) unterschied zwischen analytischen und synthetischen Sprachen. Im Unterschied zu den analytischen, wird in den synthetischen Sprachen die grammatikalische Funktion eines Wortes (oder einer Wortgruppe) mittels Flexion (Beugung) kenntlich gemacht.

Zur Veranschaulichung betrachten wir einen Satz auf Englisch (analytisch) und Deutsch (synthetisch):

“The dog bit the man.“

“Der Hund biss den Mann.”

Aufgrund der im Deutschen vorhandenen Akkusativ-Flexion („den“) lässt sich der Satz umstellen, ohne die Bedeutung zu verändern: „Den Mann biss der Hund.“

Da die Akkusativ-Flexion im Englischen fehlt, werden bei gleicher Satzumstellung Subjekt und Objekt vertauscht: „The man bit the dog.“ („Der Mann biss den Hund“).

Aus diesem Grund ist der Satzbau in den synthetischen Sprachen weitaus freier als in den analytischen. Leider machen viele Autoren von dieser Freiheit einen allzu exzessiven Gebrauch.

Beispiel für einen Schachtelsatz, der im Englischen rein grammatikalisch unmöglich wäre:

„Der Hund, der den Mann, der das Haus anstrich, biss, wurde eingeschläfert.“

Die beiden Relativsätze führen zu der sonderbaren Konstellation, dass drei Verben hintereinander stehen. Das ist grammatikalisch korrekt, doch so weit von der gewöhnlichen Satzstruktur entfernt, dass ein Verständnis beim ersten Lesen fast unmöglich ist.

Die gewöhnliche Satzstruktur lautet: S(ubjekt), P(rädikat), O(bjekt). 

Beispiel: Der Junge (Subjekt) stahl (Prädikat) einen Apfel (Objekt).

Diese Satzstellung ermöglicht den höchsten Lesefluss, daher sollte man nur mit guter Begründung von ihm abweichen. 

Im folgenden Extrembeispiel kommt (fast) alles zusammen, was einen klassischen Schachtelsatz auszeichnet: 

„Pfeifend – es war die Titelmelodie des Filmklassikers „Die Brücke am Kwai“ – schaltete der Mann das Radio, das er zum Schnäppchenpreis auf dem örtlichen Flohmarkt, der jeden Samstag auf dem Marktplatz stattfand, erstanden hatte, nachdem er zuvor seine Nachbarin, die am Küchenfenster vorbeigeschlendert war, gegrüßt hatte, ein.“

Derselbe Text ohne Verschachtelung:

„Der Mann grüßte seine Nachbarin, die am Küchenfenster vorbeischlenderte. Er pfiff die Titelmelodie des Filmklassikers „Die Brücke am Kwai“ und schaltete das Radio ein. Er hatte es zum Schnäppchenpreis auf dem örtlichen Flohmarkt erstanden, der jeden Samstag auf dem Marktplatz stattfand.“ 

Wenn ein Satz zu viele Informationen enthält, sollte man zwei oder drei Sätze aus ihm bilden. Außerdem sollten folgende sprachliche Eigenarten vermieden werden:

- (Vorangestellte) Partizipien („pfeifend“)

- Vorvergangenheit („nachdem er zuvor … gegrüßt hatte“)

- Einschübe („– es war die Titelmelodie des Filmklassikers ‚Die Brücke am Kwai‘–“) 

- (stark) auseinandergezogene Verben („schaltete … ein“)

- mehr als einen Relativsatz pro Satz

Sprachliche Merkmale dieser Art sind nicht verboten, doch sie stören erheblich den Lesefluss und sollten daher sparsam und zweckdienlich eingesetzt werden. Sprachvirtuosen wie Thomas Mann, Heinrich von Kleist und Robert Musil bildeten ellenlange Schachtelsätze. Doch diese Literaten waren Meister ihres Fachs und bewahrten die Lesbarkeit auch dann, wenn ihre Satzgefüge sich über eine ganze Seite erstreckten. Normalsterbliche sollten von sprachlichen Ungetümen dieser Art Abstand nehmen und kurze Sätze bilden. Wer jonglieren lernen will, sollte mit zwei oder höchstens drei Bällen anfangen, anstatt gleich mit zwölf.

Grundsätzlich gilt: Den gewöhnlichen Satzbau (SPO) bewahren und die Sätze kurz halten. Die Leser werden dankbar sein. :)

Sonntag, 16. März 2014

Neuer Roman "Wächter der Erinnerungen" veröffentlicht!

Seit heute steht mein neuer Roman als E-Book zum Download bereit. :)

Titel: Wächter der Erinnerungen

Untertitel: Das Band der Freundschaft

Genre: Fantasy

Umfang: ca. 180 Normseiten

Klappentext: Seit dem Tod seiner Mutter ist Kevin verängstigt und still. Wegen seiner zurückgezogenen Art ist er in der Schule ein Außenseiter und wird gehänselt. Nur Daniel schließt mit ihm Freundschaft. In den Weizenfeldern am Rande der Stadt erfährt Daniel von Kevins Gabe, die zugleich sein Fluch ist: Er sieht das Grauen, das die Menschen nach dem Tod erwartet.

Dies ist die Geschichte zweier Jungen, die einer dunklen Macht entgegentreten.



„Das Band der Freundschaft“ ist der erste Teil des Romans. Der zweite und abschließende Teil wird voraussichtlich zur Jahresmitte erscheinen.

Das E-Book gibt es in allen gängigen Shops, z. B. bei Amazon und auf beam-ebooks.


Entstehung:

Die Idee zu der Geschichte kam mir, als ich 17 war. Mich hat die Frage beschäftigt, was nach dem Tod mit uns geschieht, wohin wir gehen und was uns erwartet. Ich stellte mir einen großen Kreislauf vor, der alles in geordneten Bahnen hält. Inspiriert hat mich damals Goethes Gedicht „Gesang der Geister über den Wassern“, insbesondere die erste Strophe:

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd.

Im Laufe der Jahre entwickelte ich einen Weltentwurf, den ich immer wieder überarbeitete, bis mir alles stimmig erschien. Um eine spannende Geschichte daraus zu machen, überlegte ich mir, was diese Ordnung gefährden könnte. Mir schwebte eine finstere Macht vor, die im Jenseits heraufzieht und das kosmische Gefüge zu vernichten droht. Ich erfand Hüter der Ordnung – die Wächter der Erinnerungen –, die der Bedrohung entgegentreten. Doch der wahre Held der Geschichte sollte ein unscheinbarer Junge sein, der eine unermessliche Kraft in sich trägt. Ihm habe ich einen Gefährten zur Seite gestellt, aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird. So wurde es die Geschichte einer besonderen Freundschaft, von der das Schicksal der Welt abhängt.

Beinah sechs Jahre habe ich an dem Roman geschrieben. Als er endlich fertig war, war er sprachlich noch unausgereift und mit einem Umfang von knapp 600 Seiten ein wahrer Wälzer. Insofern ist es wenig überraschend, dass ich von den Verlagen, an die ich mich damals gewandt habe, nur Standardabsagen erhielt und das Manuskript erst einmal in der Schublade blieb.

Als ich von Amazons Kindle Direct Publishing erfuhr, das Autoren die Möglichkeit bietet, ihre Texte ohne Verlag als E-Book zu veröffentlichen, habe ich meinen Roman dort im letzten Jahr hochgeladen. Allerdings in der unveränderten Rohfassung, so wie ich ihn in jungen Jahren geschrieben hatte. Das erste Feedback fiel entsprechend schlecht aus; viele Leser haben nach wenigen Seiten abgebrochen und – zu Recht – die handwerklichen Schwächen kritisiert. Nach kurzer Zeit zog ich die Veröffentlichung zurück, um das Manuskript massiv zu überarbeiten. Inhaltlich gab es nicht viel zu tun, da die Geschichte sehr sorgfältig ausgearbeitet war. Doch sprachlich habe ich den Roman über viele Monate generalüberholt. Etliche Adjektive, Adverbien, Füllwörter und anderer Ballast fielen dem Rotstift zum Opfer; zahlreiche Passagen habe ich gestrichen oder neu geschrieben. Am Ende war das Manuskript um mehr als ein Drittel kürzer und sprachlich kaum noch wiederzuerkennen.

Nun besteht das Buch aus klaren Sätzen und kann handwerklich mit der sehr positiv aufgenommenen „Heilanstalt“ mithalten. Außerdem habe ich beschlossen, den Roman aufgrund seines großen Umfangs in zwei Bänden herauszugeben. Dies hat sich ohnehin angeboten, da die Geschichte von Anfang an als Zweiteiler konzipiert war. Somit habe ich keinen künstlichen Schnitt gemacht, sondern bin der ursprünglichen Struktur gefolgt. 

Ich hoffe, mein Buch wird Euch gefallen. :)

Euch allen noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße!


Simon


Sonntag, 9. März 2014

Was versteht man unter Stil?

Nur wenige Buchbesprechungen verzichten auf eine Charakterisierung des Schreibstils. Die Liste der verwendeten Adjektive ist schier grenzenlos: hölzern, sperrig, leidenschaftlich, emotional, pathetisch, nüchtern, bürokratisch, dilettantisch, professionell, übertrieben, ansprechend, virtuos, blumig, gut, schlecht u.v.a.

Aber was genau ist eigentlich Stil?


Demnach gibt es verschiedene Möglichkeiten, denselben Gedanken oder Sachverhalt auszudrücken. Die Art und Weise der Formulierung mitsamt ihren Besonderheiten wird als Stil bezeichnet. Im Gegensatz zur Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik, die klar definierten Regeln folgen und das Schreiben als Handwerk erlernbar machen, ist der Stil somit kontingent.

Das klingt banal, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Noch im letzten Jahrhundert war unter namhaften Sprachphilosophen wie Gottlob Frege, Bertrand Russel und Ludwig Wittgenstein die sogenannte Abbildtheorie verbreitet, nach der die Sprache ein untrügliches Spiegelbild der Außenwelt sei. So wie sich mittels mathematischer Gleichungen physikalische Gesetze beschreiben ließen, bestehe auch die Sprache aus logisch kohärenten Aussagen, die entweder richtig oder falsch seien. Aussagen ohne direkten Bezug zur Außenwelt, etwa philosophische Postulate, waren demnach unzulässig und nicht überprüfbar. Nach dieser Auffassung lässt die Sprache keinen Raum für unterschiedliche Stile; das Spiegelbild der Welt ist immer dasselbe.

Diese Theorie ist inzwischen überholt und wurde von Robert Musil im ersten Absatz seines Jahrhundertwerks „Der Mann ohne Eigenschaften“ parodiert, indem er das Wetter auf zweierlei Weise beschrieb:

Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum; es wanderte ostwärts, einem über Rußland lagernden Maximum zu, und verriet noch nicht die Neigung, diesem nördlich auszuweichen. Die Isothermen und Isotheren taten ihre Schuldigkeit. Die Lufttemperatur stand in einem ordnungsgemäßen Verhältnis zur mittleren Jahrestemperatur des kältesten wie des wärmsten Monats und zur aperiodischen monatlichen Temperaturschwankung. Der Auf- und Untergang der Sonne, des Mondes, der Lichtwechsel des Mondes, der Venus, des Saturnringes und viele andere bedeutsame Erscheinungen entsprachen ihrer Voraussage in den astronomischen Jahrbüchern. Der Wasserdampf in der Luft hatte seine höchste Spannkraft,  und die Feuchtigkeit der Luft war gering. Mit einem Wort, das das Tatsächliche recht gut bezeichnet, wenn es auch etwas altmodisch ist: Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913.

So hat Musil die Kontingenz als eines der Hauptthemen seines Magnum Opus am Beispiel des Schreibstils aufgezeigt. Doch mit der Kontingenz geht immer auch das Problem der Entscheidung einher, und so stehen viele Autoren vor der Frage: Welchen Stil soll ich für meinen Text wählen?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Nur eines lässt sich sagen: Der Stil sollte klar sein.

Was zeichnet einen klaren Stil aus? 

Kurze Antwort: Schlichtheit.

Die Kunst des Schreibens besteht darin, einen Gedanken oder Sachverhalt möglichst einfach auszudrücken. Auf diese Weise ist ein Text zur Freude der Leserschaft verständlich und flüssig lesbar. Diese Erkenntnis ist naheliegend, doch leider nicht sehr verbreitet. Besonders in der Fachliteratur scheint die Devise zu herrschen, dass ein Text bedeutsamer sei, je komplizierter, verschachtelter und terminologischer er ist. So bleiben einfachste Gedanken oftmals hinter sprachlichen Ungetümen verborgen.

Beispiele:

Jeder Gegenstand, auf den ein Zeichen bezogen wird, kann seinerseits zum Signifikanten für das Signifikat des ursprünglichen Signifikanten werden oder sogar zum Signifikanten, dessen metasprachliches Signifikat der ursprüngliche Signifikant ist.“ Umberto Eco: „Zeichen. Einführung in einen Begriff und seine Geschichte“.


„Erstheit ist das, was so ist, wie es eindeutig und ohne Beziehung auf irgend etwas anderes ist. Zweitheit ist das, was so ist, wie es ist, weil eine zweite Entität so ist, wie sie ist, ohne Beziehung auf etwas Drittes. Drittheit ist das, dessen Sein darin besteht, dass es eine Zweitheit hervorbringt. Es gibt keine Viertheit, die nicht bloß aus Drittheit bestehen würde.“ – Charles S. Peirce: „Phänomen und Logik der Zeichen“.

„Überall ist es bestellt, auf der Stelle zur Stelle zu stehen, und zwar zu stehen, um selbst bestellbar zu sein für ein weiteres Bestellen. Das so Bestellte hat seinen eigenen Stand. Wir nennen ihn Bestand. [...] Das Wesen des Gestells ist das in sich gesammelte Stellen, das seiner eigenen Wesenswahrheit mit der Vergessenheit nachstellt, welches Nachstellen sich dadurch verstellt, dass es sich in das Bestellen alles Anwesenden als den Bestand entfaltet, sich in diesem einrichtet und als dieser herrscht.“ – Martin Heidegger: „Die Technik und die Kehre.“

So hoch das Ansehen dieser Philosophen auch sein mag, halte ich den Stil ihrer Arbeiten für extrem unverständlich und daher für schlecht. Zweifellos hätten sich für die vorliegenden Gedanken einfachere Formulierungen finden lassen. Viele Fachautoren scheinen bewusst einen unverständlichen Stil zu wählen, um die Banalität ihrer Arbeit zu kaschieren. Das halte ich für eine Todsünde: Wer nichts Relevantes zu sagen hat, sollte schweigen. Und wer etwas zu sagen hat, sollte sich auf das Wesentliche beschränken und eine möglichst einfache Ausdrucksweise wählen.

Beim Stil gilt die Grundregel: Fasse dich kurz und drücke dich einfach und verständlich aus. 

Einfachheit ist jedoch keinesfalls mit Trivialität zu verwechseln. Es bedeutet nur den Verzicht auf Verschnörkelungen, Schachtelsätze, Fachbegriffe, Substantivierungen, Adverbien, (semantisch blasse) Adjektive, Füllwörter, gestelzte Formulierungen, ungewöhnliche Satzstellungen und vieles mehr, das die Lesbarkeit und das Textverständnis (unnötigerweise) beeinträchtigt. 

Ein Meister der Einfachheit war Franz Kafka. Sein Stil ist schlicht, und doch von unsagbarer Tiefe. In der Musik sind Mozarts Klaviersonaten ein Musterbeispiel der Einfachheit. Die Melodien sind kinderleicht, doch zugleich von zeitloser musikalischer Genialität. Daher stammt der Satz: Mozart ist zu leicht für Kinder, doch zu schwer für Erwachsene.
Um seine kompositorischen Fähigkeiten wurde Mozart zeitlebens vom italienischen Kapellmeister Antonio Salieri beneidet. In Mozarts Partituren ist keine Note überflüssig, und keine darf fehlen. So sollte es sich auch mit den Worten eines Textes verhalten. 

Fazit: Der Stil ist die Art und Weise, wie ein Sachverhalt oder Gedanke (mündlich oder schriftlich) geäußert wird. Da die Sprache in dieser Hinsicht (schier unendlich) viele Möglichkeiten bietet, ist der Stil kontingent und unterscheidet sich somit von der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik, die klaren Regeln folgen. Aber auch beim Stil genießt der Autor keine grenzenlose Freiheit, sondern sollte stets auf Schlichtheit bedacht sein, damit seine Texte möglichst lesbar und verständlich sind. Jedes Wort braucht (semantisches) Gewicht, und alles Überflüssige sollte gestrichen werden.

In der nächsten Woche möchte ich weiter ausführen, was einen guten und klaren Stil ausmacht. Auf einen wichtigen Aspekt habe ich bereits hingewiesen: Füllwörter vermeiden!

Sonntag, 2. März 2014

Füllwörter erkennen und vermeiden

Goethe schrieb: „Getretener Quark wird breit, nicht stark.“

Ein Text sollte nicht um den heißen Brei herumreden, sondern auf den Punkt formuliert sein. Doch was zeichnet einen straffen Text aus? Andersherum gefragt: Was bläht ihn auf? Die kurze Antwort lautet: Alles, was  keinen (wahren) Beitrag zur Bedeutung leistet. Wenn kein rechter Lesefluss aufkommen will, sind zumeist Füllwörter daran schuld. Wie der Name schon sagt, füllen sie den Satz auf, ohne etwas zum Inhalt beizutragen. Füllwörter treten am häufigsten als Adverbien und Adjektive auf. Die im Deutschen vielfach vorhandenen Modalpartikeln sind ein Grenzfall. Sie entstammen der gesprochenen Sprache und werden oft als Füllwörter angesehen, bewirken jedoch in vielen Fällen eine Verschiebung (Abtönung) der funktionalen Satzperspektive, sodass sie nicht immer gestrichen werden können. 

Beispiele für Adverbien: gewissermaßen, sozusagen, einfach, normalerweise, meistens, selten, leider, möglicherweise, vielleicht, unbedingt.

Beispiele für Adjektive: schön, herrlich, furchtbar, schrecklich, einsam, gemein, gut, böse, bezaubernd, wundersam.

Beispiele für Modalpartikeln: doch, ja, vielleicht, wohl, gerade, aber, auch, denn, eben, halt.

Wie lässt sich im konkreten Fall feststellen, ob ein Wort ein Füllwort ist? Der einfachste Test besteht darin, zu überprüfen, ob der Satz auch ohne das Wort funktioniert, ohne ungrammatisch zu werden oder seine Bedeutung zu verlieren/verändern.

Beispiel Adverb: „Füllwörter sollte man einfach streichen.“

Beispiel Adjektiv: „Er ist ein gemeiner Schuft.“

Beispiel Modalpartikel: „Ich frage mich, ob er wohl schon zuhause ist.“

Im ersten Beispiel bietet das Adverb keinen semantischen Mehrwert zum Verb. Streicht man es, geht keine Information verloren. Vielmehr wird der Text von einem Füllwort befreit und lesbarer.
Im zweiten Beispiel handelt es sich um eine Redundanz. Darunter versteht man in der Kommunikationstheorie eine doppelt vorhandene Information. Das Hauptwort „Schuft“ beinhaltet bereits per definitionem die Eigenschaft „gemein“ und ist daher in diesem Fall entbehrlich.
Im dritten Beispiel hat die Modalpartikel keine abtönende Wirkung und kann deshalb gestrichen werden.

In anderen Fällen erfüllen Adverbien, Adjektive und Modalpartikeln die ihnen zugedachte Funktion und stellen daher keine Füllwörter dar.

Beispiel Adverb: „Als sie von den Mordermittlungen erfuhr, ist sie eilig abgereist.“

Beispiel Adjektiv: „Er stieg eine steile Treppe hinab in einen feuchten, dunklen Keller.“

Beispiel Modalpartikel: „Ich habe dir doch gesagt, dass ich heute Abend nicht zuhause bin.“

Im ersten Beispiel stellen wir uns eine Frau in einer Kriminalgeschichte vor. Würde sie während der Mordermittlungen ganz normal abreisen (so wie viele andere), wäre dies nicht besonders relevant. Durch ihr eiliges Abreisen macht sie sich jedoch verdächtig. Insofern ginge eine wichtige Information verloren, würde man dieses Adverb streichen.
Im zweiten Beispiel tragen die Adjektive zur Veranschaulichung des Beschriebenen bei und erzeugen darüber hinaus eine düstere Atmosphäre. „Steil“ ist keine notwendige Eigenschaft einer Treppe und bietet somit eine Zusatzinformation. Darüber hinaus assoziieren wir eine steile Treppe mit (Verletzungs-) Gefahr, wodurch eine bedrohliche Atmosphäre entsteht. Das gleiche gilt für den „feuchten, dunklen“ Keller. Nicht jeder Keller besitzt diese Eigenschaften, somit liegt keine Redundanz vor. Zugleich empfinden wir feuchte, dunkle Räume gemeinhin als abstoßend und furchteinflößend.
Warum verwenden wir keine passenden Adjektive, um die beabsichtigte Atmosphäre zu erzeugen? Beispiel: Er stieg eine gefährliche Treppe hinab in einen abstoßenden, furchteinflößenden Keller.
Das Problem ist, dass jeder Leser eine andere Auffassung davon hat, was gefährlich, abstoßend und furchteinflößend ist. Solche Adjektive, die das subjektive Empfinden betreffen, tragen deshalb nicht zur Veranschaulichung bei und stellen zumeist Füllwörter dar. Anstatt zu behaupten, dass etwas schön, hässlich, gut oder böse ist, sollten wir diese Empfindungen beim Leser mittels Assoziationen hervorrufen. Dies gelingt uns mit Adjektiven, die das Hauptwort mit Eigenschaftsmerkmalen versehen, die nicht schon per definitionem im Hauptwort enthalten sind. Dieses Prinzip wird auch Show, don't tell genannt.  
Im dritten Beispiel betont die Modalpartikel, dass die betreffende Information bereits geäußert wurde und der Rezipient sie daher (nach Meinung des Sprechers) hätte kennen müssen: Ich habe dir gesagt, dass ich heute Abend nicht zuhause bin. Also hättest du wissen müssen, dass ich heute Abend nicht zuhause bin. Obwohl Modalpartikeln auf diese Weise den Satzinhalt um Nuancen verschieben können, sind sie, wie gesagt, ursprünglich ein Phänomen der gesprochenen Sprache und sollten daher in Texten sparsam und vorwiegend in der wörtlichen Rede eingesetzt werden. 

Fazit: In einem Text sollten alle Wörter gestrichen werden, die keinen semantischen Mehrwert bieten. Besonders Adverbien, Adjektive und Modalpartikeln sollten dahingehend überprüft werden. Funktioniert der Satz auch ohne sie, ohne eine Grammatikregel zu verletzen oder die Bedeutung zu verlieren/verändern, handelt es sich um Füllwörter, die den Text aufblähen und die Lesbarkeit beeinträchtigen. Grundsätzlich gilt: Getretener Quark wird breit, nicht stark. Und in der Kürze liegt die Würze. 

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg beim ersatzlosen Streichen eurer Füllwörter! :)