Montag, 26. Januar 2015

Folgt mir auf Twitter!

Endlich ist es soweit: Von nun an bin ich auch auf Twitter unterwegs. 

Diese Plattform ist für mich noch völliges Neuland, aber das erste Stöbern hat schon großen Spaß gemacht. Das 140-Zeichen-Prinzip gefällt mir. 

Auf meinem Twitter-Kanal werde ich euch alle aktuellen Infos rund um meine Bücher, Gewinnspiele, Neuerscheinungen, Zitate, Buchempfehlungen, Fotos und viele andere Dinge in Kurzform zuzwitschern. 

Wenn ihr mir folgen wollt, gelangt ihr hier zu meinem Profil. 

Auf ein geselliges Twittern! :)

Viele Grüße und bis bald!

Euer Simon

Sonntag, 11. Januar 2015

An meine Leser

Den folgenden Text möchte ich ans Ende meiner Bücher stellen. Es ist ein kleines Dankeschön an meine Leser, ohne die das Schreiben sinnlos wäre.

An meine Leser
Wenn Sie diesen Text lesen, haben Sie mein Buch beendet. Ich danke Ihnen ganz herzlich für den Kauf meines Romans, aber mehr noch für Ihr Interesse, die Geschichte bis zum Schluss zu lesen. Aus über 3 Mio. Titeln auf dem deutschsprachigen Buchmarkt haben Sie meinen ausgewählt. Das erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit.
Wer schreibt, betritt eine andere Welt. Die Welt der Fantasie. Dort gelten andere Regeln als in der Wirklichkeit. Man könnte auch sagen: Die vertrauten Regeln verblassen wie im Traum. Wenn wir die Augen schließen und unsere Vorstellungskraft walten lassen, zerfließen die Grenzen der Realität. Wir schweben in der Schwerelosigkeit der Gedankenwelt und betrachten voller Erstaunen die Schätze auf dem tiefen Grund der Seele. Diese Welt ist die Quelle der Kreativität und der Ursprung kultureller Schöpfungskraft.
In der Sphäre der Gedanken gibt es keine Mauern, die uns den Weg versperren, und keine Schwerkraft, die uns bindet. Wir können an jeden Ort der Welt reisen, in die Zukunft oder Vergangenheit blicken, Gedanken lesen und mit Verstorbenen reden, zum Mond fliegen oder die Sonne umkreisen. In der Vorstellung ist nichts unmöglich, und nichts ist kostbarer als unsere Fähigkeit, die Grenzen der Realität kraft unserer Träume zu überwinden.
Autoren verbringen viel Zeit in der Welt der Gedanken. Die meisten sind in dieser besonderen Schwerelosigkeit aufgewachsen und fühlen sich im Universum der unbegrenzten Möglichkeiten heimisch. Sie sind darin geübt, den Ozean der Ideen hinabzutauchen und die Perlen aus dem Sand zu sieben. Autoren ordnen das Ungeordnete und begrenzen das Grenzenlose. Sie schaffen gangbare Pfade im Land der Fantasie.
Doch Autoren brauchen Leser, die gewillt sind, mit ihnen auf Reise zu gehen. Erst in der Fantasie des Lesers erwacht ein Text zum Leben. In diesem Augenblick erwecken Sie diese Zeilen aus einem todesähnlichen Schlaf. In Ihren Gedanken erhalten meine Worte eine Stimme. Und auf dieselbe Weise hauchten Sie meiner Geschichte Leben ein. Dieser Zauber ist nur möglich, wenn Autor und Leser zusammenfinden. Daher möchte ich Ihnen nochmals danken, dass Sie meinen Roman gelesen haben.
Simon Geraedts

Samstag, 3. Januar 2015

Achtung: Seit dem 1. Januar 2015 höhere Umsatzsteuer auf E-Books!

Seit dem 1. Januar 2015 ist die Umsatzsteuer auf elektronische Dienste (darunter fallen auch E-Books) im Herkunftsland des Kunden fällig, und nicht mehr wie bislang im Land des Anbieters.

Amazon hat bisher von der niedrigen Umsatzsteuer in Luxemburg profitiert, die nur 3 % beträgt. Von nun an sind in Deutschland satte 19 % fällig.

Was bedeutet diese Änderung für Autoren, die ihre E-Books über Amazon.de verkaufen?

Amazon hat zum Neujahr automatisch die im Shop gelisteten Brutto-Preise den von Autoren gewählten Netto-Preisen angepasst. Das ist ein netter Service, aber im Ergebnis stehen höhere und krumme Preise, die unprofessionell wirken und für sinkende Verkaufszahlen sorgen dürften.

Aus 0,99 EUR wurden 1,14 EUR. Aus 2,99 EUR wurden 3,45 EUR usw.

Ein Autor hat letztlich zwei Möglichkeiten:

1. Er belässt den automatisch von Amazon angepassten Listenpreis. Auf diese Weise verdient er pro verkauftem E-Book so viel wie früher, aber riskiert aufgrund des höheren Endverbraucherpreises sinkende Verkaufszahlen.

2. Er senkt den Netto-Preis des E-Books, um den alten Listenpreis beizubehalten. Der offensichtliche Nachteil dieser Variante ist das geringere Honorar pro verkauftem E-Book.

Für mich kommt nur die zweite Option in Frage. Als Freund kleiner Preise möchte ich meine E-Books nach wie vor möglichst günstig anbieten und senke daher den Nettopreis, um die höhere Umsatzsteuer auszugleichen. Der kleinere Verdienst macht es mir als unbekannten Indie-Autor zwar nicht leichter. Aber vielleicht wird die Umsatzsteuer für E-Books ja irgendwann wenigstens an gedruckte Bücher angeglichen (7 %).

Übrigens kann man bei Amazon inzwischen direkt den gewünschten Listenpreis eingeben und muss nicht mehr über Dreisatz den erforderlichen Netto-Preis ausrechnen. Das erspart eine Menge Arbeit, zumal jedes Land seine eigene Umsatzsteuer auf E-Books erhebt. So sind es 7 % in Frankreich, 21 % Prozent in Italien, 18 % in Spanien usw.

Ich hoffe, den Autoren unter euch, die diese neue Regelung noch nicht wahrgenommen haben, ist dieser Beitrag eine kleine Hilfe. Alle Leser unter euch haben vor diesem Hintergrund hoffentlich Verständnis für Autoren, die sich zu höheren Endpreisen entscheiden.

Viele Grüße und bis bald! :)

Simon